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Eine Anzeige von Gusch Emunim*
* Die Anzeige der Siedlerbewegung Gusch Emunim ("Block der Getreuen") erschien am 3. Oktober 1982 in der Tageszeitung MA'ARIV. Abgedruckt in H.Spehl, Klartexte 8 Seite 13.
Jischar Koach! [Kommentar]
Für uns ist der "Frieden für Galiläa" - Krieg ein Heiliger Krieg und eine geheiligte Handlung, ein Bestandteil der Pflichten Israels.
Vier besondere Errungenschaften sind es, die diesen Krieg kennzeichnen:
1. Befreiung des Galil (und indirekt des ganzen Staates Israel) von der Bedrohung durch Raketen und Mordkommandos, sowie Wiedergewinnung von Ehre, Frieden und Sicherheit für diesen Teil des Landes. Ein weiterer Schritt auf dem großartigen Weg: "Würde für Dein Volk".
2. Rückführung der Gebiete der Stämme Naftali und Ascher in die Grenzen Israels. Diese Teile unseres Landes sind leider noch weit außerhalb des Bewußtseins von großen Teilen des Volkes, aber ob beabsichtigt oder nicht, uns wurde die Ehre der Eroberung von Eretz Israel zuteil, wie geschrieben steht: "Dieses gute Bergland und der Libanon". Ein weiterer Schritt auf dem großartigen Weg: "Freude für Dein Volk".
3. Zerschlagung der gewaltigen syrischen Front, die eine ständige Bedrohung Israels war, durch die Zerstörung der syrischen Raketen und durch glanzvolle Einsätze unserer Luftwaffe. Ein weiterer Schritt auf dem großartigen Weg: "Und alles Böse wird in Rauch aufgehen".
4. Zertrümmerung der teuflischen Hand des PLO-Terrorismus, der von Beirut aus seine entsetzlichen Kraken-Arme dirigierte und jahrelang überall Menschen tötete, Frauen und Kinder. Israels Pflicht beschränkt sich nicht auf das Versprechen "Frieden jetzt für das Galil". Israel fällt die Pflicht zu, alle seine Kräfte aufzubieten, um die Fundamente des Bösen in der ganzen Welt zu zerstören.
Ein weiterer Schritt auf dem großartigen Weg, der die wahre Bedeutung des Verses zeigt: "Du wirst die Herrschaft des Bösen brechen".
Auch wenn im Verlauf des Krieges dann und wann Fragen aufgeworfen wurden, so ist es keineswegs erlaubt, die Proportionen aus den Augen zu verlieren und die große Tat und die große Zeit gegen die aufgeworfenen Fragen aufzuwiegen.
Es ist deshalb die Pflicht jedes dankgewohnten Mannes in Israel, Gott, der uns das Kriegführen lehrt, von Herzen für die großen Errungenschaften des "Frieden für Galiläa" - Krieges zu danken, und all denjenigen den Dankesspruch
Jischar Koach Gadol
zuzurufen, die das Werk in Angriff genommen haben, allen voran den Führern Israels mit ihrem Heldenmut. Dem Regierungschef Menachem Begin, dem Verteidigungsminister Ariel Scharon, dem Generalstabschef, General Rafael Eytan, und dem Kommandeur des Nordabschnitts, Amir Drori.
Seid stark!
Mit feierlichem Gruß GUSCH EMUNIM
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