aldeilis.net - juscogens.org
                                                  Für Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden

Home Terrorismusforschung Mutmaßliche Terroraktionen Aus der israelische Presse Die Wurzeln der Katastrophe
Hauptmenü
Besucher
Seitenaufrufe : 808843
Populärste Beiträge
 Mittwoch, 22. Mai 2013
Die Wurzeln der Katastrophe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Aharon Bacher   
Donnerstag, den 17. Februar 2005 um 00:13 Uhr

DIE WURZELN DER KATASTROPHE

Von Aharon Bacher**

** Übersetzung aus JEDIOTH AHARONOT, 27. Dezember 1983.

Der Mann schien liebenswürdig, und er sprach mit einfachen Worten. Er hörte sich die Fragen des Interviewers Ram Evron aufmerksam und geduldig an, und er antwortete flüssig und ohne die Stimme zu heben. Von Zeit zu Zeit zeigte sich ein feines, himmlisches Lächeln in seinem Gesicht. Hätte man nicht hingehört, was er sagte, man hätte meinen können, Rabbi Zalmanowitsch predige über Nächstenliebe. Und genau da liegt die Wurzel der Katastrophe.
Denn was dieser Rabbiner im Staate Israel gestern als halachische Entscheidung vorstellte, war ein Vorgang ohnegleichen. Es war Rassismus der widerwärtigsten Form. Dieser Rabbi aus Mazkeret Batja fordert in seiner halachischen Entscheidung, daß israelischen Bürgern, die Araber sind, nicht erlaubt werden darf, in Häusern, die von luden bewohnt sind, Wohnungen zu kaufen. Auf der anderen Seite hat er nichts gegen Juden einzuwenden, die in Gegenden Wohnungen kaufen, in denen Araber leben, vorausgesetzt, es handelt sich um Wohnungen in Hebron. Zur Rechtfertigung dieser widerwärtigen Entscheidung, die keine wirklich demokratische Gesellschaft hinnehmen sollte, bringt er unzählige Argumente, mit vielen Zitaten aus der Halacha. Hätte ein christlicher Pfarrer in New York eine entsprechende Entscheidung gegen Juden gefällt, man hätte dort einen Skandal erlebt. Und auch hier in Israel würden sämtliche Heuchler aus ihren Löchern kriechen und lauthals schreien - und das mit Recht.

Wenn es aber bei uns in Israel passiert, und der Autor ein Rabbiner ist, gibt es keinen, der sich traut, von Amts wegen zu protestieren. Eher ist das Gegenteil der Fall. Niemand hat jüdische Moral so mißbraucht, wie gestern dieser Rabbi. Er verurteilte auch die Freundschaft, die sich zwischen Tel Aviver Schulkindern und den Kindern in einem israelischen Araberdorf anbahnt, denn dies könne Mischehen zur Folge haben. Was hätten wir wohl gesagt, wenn ein christlischer Geistlicher in New York, oder der Moskauer Parteisekretär, etwas Entsprechendes gegen Juden geäußert hätte?

Wenn das die Halacha ist - dann zählt mich aus!

 
 
Go to top of page  Startseite | Israel-Palästina | Menschenrechte | Völkerrecht | Terrorismusforschung | Die 'Neue Weltordnung' | Produktion von Ideologie | Neue Waffentypen | Leere Patronen | Globaler Apartheid | Deutschland - Rechtsstaat? | Deutschland - Demokratie? | Deutschland - friedlicher Staat? | Förderung des Mlitarismus | Elias Davidsson: Schriften | Interessante Links | Kontakt | Impressum |