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Dies ist eine Tochter Israels PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kach-Bewegung   
Mittwoch, den 16. Februar 2005 um 23:17 Uhr
Arabische und jüdische Studenten, die auf dem Skopus-Berg wohnen, weisen darauf hin, daß in letzter Zeit nicht nur gegenüber arabischen, sondern auch gegenüber jüdischen Studenten feindselige Haltungen zu spüren sind, insbesondere aber gegenüber jüdischen Studentinnen, die freundschaftliche Beziehungen zu Arabern haben.

"Es gab schon früher Drohungen gegen Studentinnen, die mit Arabern Kontakte hatten"*

* Übersetzung aus KOL HA'IR-HA'ARETZ, 5. Juni 1981 (stark gekürzt).

Die am Freitag in MA'ARIV veröffentlichte Wahl-Annonce war niederschmetternd. Unter der Überschrift: "Dies ist eine Tochter Israels" macht Rabbi Kahane einen Gesetzesvorschlag bekannt, den er vorzulegen beabsichtigt, falls er in die nächste Knesset gewählt wird. (...)

Weniger als 48 Stunden nach Veröffentlichung der Anzeige wurde an verschiedenen Stellen der Hebräischen Universität (Jerusalem) ein Aufruf verbreitet, der von der rechtsgerichteten Organisation "Kastel" unterzeichnet war, welche den Studentenrat beherrscht. Das Flugblatt enthielt Angriffe auf eine jüdische Studentin (mit Angabe ihres Namens, ihrer genauen Adresse und ihres Studien-Kreises), weil sie "enge Beziehungen mit zahlreichen arabischen Studenten unterhält, die tagsüber und während der kleinen Nachtstunden ihr Zimmer aufzusuchen pflegen - es braucht wohl keine besonders üppige Phantasie, um zu erraten, warum". Die "Kastel"-Führer, unter ihnen der Vorsitzende der Studentenorganisation, Israel Katz, dementierten eilig, daß der Aufruf von ihnen verfaßt worden sei und beschuldigten ihre politischen Gegner der Provokation. Das Mädchen erlitt als Folge der Veröffentlichung einen Nervenzusammenbruch, verließ ihr Zimmer im Studentenwohnheim und befindet sich unter dem Schutz und der Fürsorge des Vertreters der Studentenschaft auf dem Skopus-Berg.

Arabische und jüdische Studenten, die auf dem Skopus-Berg wohnen, weisen darauf hin, daß in letzter Zeit nicht nur gegenüber arabischen, sondern auch gegenüber jüdischen Studenten feindselige Haltungen zu spüren sind, insbesondere aber gegenüber jüdischen Studentinnen, die freundschaftliche Beziehungen zu Arabern haben. "Ich weiß nicht", sagt ein arabischer Student, der anonym bleiben möchte, "wer den Aufruf geschrieben hat, aber ich weiß, daß es schon in der Vergangenheit Drohungen gegen jüdische Studentinnen gab, daß ihre Namen aufgedeckt werden, wenn sie ihre Beziehungen zu Arabern nicht abbrechen."

(...) Am Dienstag, dem Tag der Wahlen zum Studentenrat, wurde von linken Gruppen ein Gegen-Flugblatt herausgebracht. Auf der einen Seite wurde das Original-Flugblatt abgebildet (unter Streichung aller Einzelheiten, die zur Identifizierung des Mädchens beitragen könnten), auf der anderen Seite ein berühmtes Bild, auf dem 5 SA-Männer zu sehen sind und zwischen ihnen eine Frau mit einem deutsch beschrifteten Schild um den Hals. Das linke Flugblatt enthält die Übersetzung der Inschrift auf dem Schild: "Ich bin ein großes Schwein, ich lasse mich mit Juden ein." In der Erklärung der linken "Campus"-Leute heißt es: "Es waren die Nazis in Deutschland, die das veranstaltet haben. In Israel ist es "Kaste]", die es heute macht." Die Verbreitung des Flugblatts heizte die Gemüter an der Universität noch weiter an. Die Ordnungskräfte beschlagnahmten die Flugblätter und verhinderten ihre weitere Verbreitung...

Wahlanzeige der KACH-Partei mit den Grenzen von Eretz Israel (dem Land Israel). Stark verkleinerte Reproduktion aus der Israelischen Tageszeitung JEDIOTH AHARONOTH vom 5. Juni 1981. Originalgröße ca. 36 x 25 cm. Übersetzung der hebräischen Inschriften auf der gegenüberliegenden Seite.


Das Eretz Israel von KACH würde das Verschwinden von Syrien, Jordanien und Libanon, sowie die Annexion von Teilen des Irak und Saudi-Arabiens bedeuten.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Juli 2005 um 09:20 Uhr
 
 
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